Ergebnis 1 bis 6 von 6
  1. #1
    Level 6
    Registriert seit
    14.04.2010
    Beiträge
    241
    -----------------


    BlutRausch - Eine Blutlinie

    Ich habe vor längerer Zeit mal eine Geschtichte zur Entstehung meiner damaligen Gilde "BlutRausch" geschrieben. Wir kamen aus dem Spiel Rappelz und die Namen der Gebiete sind aus diesem Spiel.
    Es ist die exakte Entstehung der Gilde nur eben kustvoll geschrieben.
    Wer es mag soll es lesen

    DIE STORY HAT NICHTS MIT TERA ZU TUN.
    Also ich will nachher nix lesen ala "IIIIIIIhhhhh das is ja gar net Tera"

    BlutRausch
    Eine Blutlinie

    Es ist eine regnerische, ja gar stürmische Nacht. Doch heute ist etwas anders. Es liegt etwas in der Luft, das diese Nacht zu einer der Nächte machen sollte, welche in die Geschichtsbücher der Welt eingehen sollte.

    Inmitten des Sturms stand einsam auf einem Feld ein kleines, jedoch hübsch gebautes Bauernhaus. Vom Sturm gebeutelt flogen Teile des Daches durch die Luft. Blitze schlugen immer wieder in nahegelegene Bäume ein, und das Feld wurde dermaßen aufgeweicht das nicht ein Schritt mehr möglich war ohne zu versinken.
    Doch trotzdem brannte in dem Haus ein kleines, durch eine Kerze geworfenes Licht. Kaum erkennbar und doch trotzdem vorhanden, flackert in diesem Licht ein Kopf auf. Ein einsamer Bauer sitzt in diesem Haus und zerbricht sich seinen Kopf wie er die Ernte retten soll und lässt dabei den Blick über seinen in der Ecke schlafenden Sohn schweifen. Er verzweifelt. Sein Feld ist zerstört seine Nahrung und seine Ressourcen um seinen Tribut zu bezahlen einfach im Wasser des Schicksals weggerissen. Nicht einmal den Mond konnte er heute sehen, welcher ihm doch in so einsamen Nächten immer wieder Hoffnung gab. Er wusste, dass dies ungewöhnlich war, doch es war ihm egal. Er hatte sich noch nie dafür interessiert was andere Leute von ihm dachten oder denken werden. Und geredet wurde viel über ihn, da er sich von der Zivilisation verborgen auf seinem Feld aufhielt.
    Er schaute also aus dem Fenster um vielleicht doch noch den Mond erblicken zu können. Dabei verflossen seine Gedanken in der Vergangenheit. Eine Vergangenheit voller Ruhm und Stolz hervorgerufen durch den Blutzoll anderer. Viele mussten sterben in seinen Erinnerungen, doch nicht wie üblich packte ihn die Trauer oder die Reue, sondern ein Lächeln zeichnete sich auf seinen Lippen ab. Es war ein tiefes, zufriedenes Lächeln, welches Menschen zeigen, die an schöne Momente in ihrer Vergangenheit denken.
    "Schön mag die Vergangenheit gewesen sein“: dachte er sich seufzend umdrehend. Doch die Gegenwart sah alles andere als gut für ihn aus. Seine Erträge vernichtet, der Ruhm seiner Vorfahren vergangen. Eigentlich hielte ihn Nichts am Leben, wäre dort nicht dieses Gefühl, welches ihm immer wieder sagte er habe noch eine Aufgabe zu erfüllen, eine Aufgabe von deletärer Wichtigkeit für die spätere Welt.
    Sein Vater erzählte ihm eine Geschichte. Eine Geschichte von mächtigen Kriegern, blutrünstigen Räubern und hinterlistigen Magiern. Alle zusammengeschlossen in einem Bund. Er hielt diese Geschichte immer für ein Ammenmärchen, eine Geschichte die vor Lagerfeuern erzählt wurde.
    Diese Illusion verlor er als ihm sein Vater an seinem Sterbebett ein Schwert aushändigte. Er konnte es kaum tragen so schwer war es. Der Griff war verziert mit roten Kristallen, die den Abgrund der Hölle selbst wiederspiegelten. Runenzeichen schmückten die Klinge. Der Bauer vermochte nie sie zu lesen. Das einige was er an diesem Schwerte lesen konnte, waren zwei wie Feuer brennende Buchstaben am Übergang von Klinge zu Griff. Es waren die Buchstaben "B" und "R"
    Dieses Schwert befindet sich noch immer in seinem Besitz, er wusste nie wieso er es nicht verkauft hat, doch jedes Mal wenn er kurz davor war und das Geld knapp wurde, hat ihn irgendwas davon abgehalten.
    Er ging also zu einer Ecke in seinem Haus die im Verborgenen lag. Tief hinten in einem schwarzen Schrank stand es, noch immer glühend und Macht ausstrahlend wie vor tausend Jahren als es unter der heißen Ceriu-Wüste geschmiedet wurde. Er sah es einige Zeit lang an und merkte kaum dass seine Hand immer näher an die Klinge heranging. Im nächsten Moment passierten einige Dinge auf einmal. Als er es berührte erleuchtete ein ungewöhnlich greller Blitz die nächtliche Atmosphäre. Der Blitz ließ ihn aus seiner Trance erwachen und er schlug die Tür des Schranks zu. Und kehrte ihm den Rücken zu. Der einige Sekunden später erschienen Donner ließ die Erde erzittern. So stark, dass sogar aus der hinteren Ecke des Hauses nun ein kleines Knäuel aus Kuhfellen sich zu bewegen begann. Aus diesem Knäuel wimmerte ein leises: "Vater? Vater? Bist du da?". Des Bauern Sohns wurde wach, und reckte nun seinen kleinen Kopf durch den dicken Mantel aus Fellen seinem Vater entgegen. "Aber ja mein Sohn, hab keine Angst“: erwiderte der Vater "was ist passiert?"
    "Ich habe schlecht geschlafen und dieser Donner weckte mich": sagte der Kleine. Die Stirn runzelnd betrachtete der Vater seinen Sprössling und fragte: "Einen bösen Traum ja? Was war denn so schlimm?" "Ich träumte von Männern in dunklen Rüstungen, die mordend und fürchterlich durch die Lande streiften. Alles auf ihrem Weg wurde zerstört oder getötet. Es war schrecklich. Doch das schlimmste war, das immer wieder zwei Buchstaben aufflammten. Sie brannten sich in mein Gedächtnis". Bei diesen Worten erschrak der Vater und fragte mit zittriger Stimme nach diesen Buchstaben und der Sohn antwortete "Es war ein brennendes B und ein brennendes R".
    Nun verstand der Vater, was ihm sein Vater vor ach so vielen Jahren auftrug. Er sollte die Geschichte weiter erzählen und seinen Nachkommen von eben jenen Kriegern berichten. Und nun war die Zeit gekommen, dass auch sein Sohn von den alten Kriegern erfuhr. "Mein Sohn ich werde dir nun eine Geschichte erzählen. präge sie dir gut ein und erinnere dich an sie".

    Ab diesem Moment sollte in dem Leben des Knaben nichts so sein wie früher. Die Worte, die er nun vernahm veränderten sein Leben denn es waren Worte des Bösen und der Furcht die sich in seine Seele brannten und ihn niemals verlassen sollten.



    Vor langer Zeit im Zeitalter des Sturmes, gab es eine Stadt die mächtiger und prunkvoller als alle anderen war. Diese Stadt hieß Horizon.
    Nur in Horizon gab es sichere Bedingungen für die Bürger, die häufig wegen des anhaltenden Krieges dorthin geflüchtet waren. Es gab einen Marktplatz wo ein Jedermann zeigen konnte was er besaß und es zum Verkauf anbieten. Niemand musste Hunger leiden, von Allem gab es reichlich.
    Die Gebäude, reich verziert mit Gold und sogar Edelsteinen, ragte majestätisch empor und ließen die Stadt in einem Glanz erscheinen, welcher nur durch der Sonne Antlitz übertrumpft werden konnte. Die Menschen redeten von der "glorreichen Stadt im Süd-Osten", die Stadt welche schon so manchen Helden emporbrachte.
    In dieser Stadt gab es eine Gruppe von Freunden, acht an der Zahl. Sie unternahmen alles miteinander. Sie rauften sich und vertrugen sich wieder, Sie lachten und weinten zusammen. Wenn es einem der acht schlecht ging, so half der Rest. Nichts und niemand konnte sie trennen. So war es auch nicht verwunderlich, dass als diese acht Kameraden älter wurden sie sich für die Kunst des Krieges zu interessieren begannen. Es war damals normal, dass man als Jugendlicher lernte das Schwert zu führen oder die Kunst der Magie erlernte. So zogen sie nun zusammen los, und erkundeten stets gemeinsam die Weiten des Landes immer darauf bedacht stärker zu werden, stärker als alle anderen. Und es gelang ihnen. Niemand, der sich mit ihnen duellierte gewann jemals auch nur einen Kampf. Das Besondere war das die Kameraden nicht nur in der Gruppe stark waren, sie hatten auch jeder für sich Kräfte entwickelt. Es waren besondere Kräfte, welche nur wenige Menschen dieser Welt besaßen. So gelang es zweien von ihnen eine besondere Beziehungen zu Lebewesen aufzubauen und diese zu leiten und zu befehligen, sie im Kampfe zu unterstützen. Weitere zwei besaßen die Fähigkeit die Kräfte der Natur für ihre Zwecke zu kontrollieren und somit in die Schlacht zu ziehen. Weiterhin gelang es einem aus ihren Reihen Eins mit Pfeil und Bogen zu werden. Es gab kein Ziel was er nicht getroffen hätte und nichts was er nicht spürte oder sah. Wieder ein anderer besaß die Fähigkeit auf wundersame Weise die Wunden und Verletzungen seiner Gefährten und seiner Selbst zu heilen und wieder jemand anders schwang zwei furchteinflößende Äxte wie einen Wirbelsturm, alles hinter sich zerstörend. Alle diese Fertigkeiten fanden sich zusammen in der Einheit dieser mutigen Streiter. Doch anders, anders als der Rest der Menschen aus Horizon, entwickelte sich ihr Gedankengut nicht dem Frieden entgegen. Im Gegenteil. Alsbald kamen den Freunden Gedanken ihre Fertigkeiten einzusetzen, um zu morden und den Menschen Leid zuzufügen. Niemand war vor ihnen sicher. Sie waren bald gefürchtet und gehasst von all Jenen denen sie begegnet waren. Keine Farm wurde heil gelassen, kein Mensch wurde auf ihren Raubzügen verschont und nichts und niemand wagte es den Namen dieser Männer nur auszusprechen, vor Angst sie würden es hören und kommen.
    Und jedes Mal wenn in der Geschichte Menschen Macht erlangen, wollen sie diese Macht unter einem Namen bannen und vereinen. Somit kamen die "schwarzen Acht" zusammen in den dunklen Verliesen des Kristalltals und schlossen einen Bund. Einen Bund der fortan die Taten dieser Männer unter einer Flagge einen sollte. Und sahen die Menschen zu dieser Zeit jenes Banner, gefror ihnen das Blut in den Adern und der Geist der Hoffnung wich ihnen aus ihren Körpern, die Hoffnung auf Überleben wurde ausgelöscht. Diese Vereinigung fand schnell den Anklang Anderer. Es gab viele die sich in der Macht der Acht ergötzen wollten. So wuchs die Gemeinschaft unaufhaltsam. Immer mehr Menschen wurden ins Böse gezogen und verschrieben sich ihrer blutigen Taten. Allerdings konnten diese "Mitstreiter" niemals eine derartige Macht entwickeln wie es die Acht taten, somit wurde diese Macht niemals erreicht.

    Doch es gab auch Wiedersacher der Vereinigung. Es wurde sich zusammengerottet und organisiert. Kriege wurden geführt.
    Eines der wichtigsten Daten dieser Kriege war der 7. des Jahres Amnuim. Es war eine Schlacht epischen Ausmaßes. Alte Schriften überliefern folgende Zeilen:

    "...dort war es nun das gefürchtete Duell. Das Duell zwischen Gut und Böse, Himmel und Hölle, Leben und Tod. Die Streiter des Lichts standen dort mit ihren prunkvollen goldenen Rüstungen, bereit für den Frieden zu sterben. Es hallte immer wieder Schlachtrufen voller Mut und Hoffnung über das Schlachtfeld. Arme Irre dachte ich mir später. Diese fehlgelenkten Geister wussten nicht auf was sie sich einließen. Woher auch? Sie hatten eine riesige Armee hinter sich. Starke Krieger und mächtige Zauberer. Es bestand kein Grund zur Furcht. Das dachten sie jedenfalls. Erpicht darauf für die Freiheit zu kämpfen kam ihnen niemals in den Sinn sie seien dem Tode geweiht.
    Dort standen sie nun, und lachten als plötzlich ein donnerndes Horn ertönte, welches einem durch Mark und Bein fuhr. Unsere fröhliche Stimmung fand ein jähes Ende in der Gewissheit, dass nun eine Schlacht bevor stehen sollte. Nach dem Horn hallte nur die Stille in unseren Ohren. Es dauerte einige Zeit, bis diese Stille von dem Flüstern des Windes unterbrochen wurde. Es war niemand hier. Kein Mensch stand uns entgegen und ich ließ meinen Blick schweifen. Über die fragenden Gesichter meiner Kameraden. Über das leere Feld vor uns. Über die miteinander redenden Feldherren. Niemand wusste was los war. Alle waren verwirrt. Mein Nebenmann fragte mich grade lachend, ob wir ihnen nicht so eine Angst eingejagt haben das sie geflohen sind. Ich lachte mit. Doch nicht lange...
    Kurz nachdem er geendet hatte durchbohrte ein Pfeil sein Auge und er fiel tot zu Boden. Schockiert drehten sich einige meiner Mitstreiter zu ihm um und bemerkten nicht, wie immer mehr von uns zusammensackten und leblos auf dem Boden liegen blieben. Es waren schwarze Pfeile die sie töteten. Doch niemand konnte die sich die Herkunft dieser Pfeile erklären. Panik machte sich breit. Plötzlich hörte ich eine Stimme in meinem Kopf welche sich schmerzhaft einbrannte und an den Reaktionen meiner Kameraden konnte ich sehen dass es ihnen nicht anders erging. Die Stimme warnte uns. Sie sagte immer wieder wir sollen uns zurückziehen oder wir würden sterben.
    Natürlich achtete niemand darauf und es wurden Beleidigungen dem Winde entgegengerufen. Immer wieder mahnte uns die Stimme und wir verspotteten sie. Ein Fehler wie ich heute weiß. Von einer Sekunde auf die andere wurde es schwarz um uns. Ob es ein dichter Nebel war oder meine Augen mir einen Streich spielten weiß ich bis heute nicht. Wie dem auch sei. In der nächsten Sekunde verflog die Täuschung wieder und zu unserem Entsetzen waren wir umzingelt. Umzingelt von insgesamt acht Bataillonen. Jede von ihnen unter der Führung einer der "Dunklen". Es dauerte nur wenige Augenblicke bis sie angriffen. Es war ein Massaker. Vornean rannten die "Acht" und niemand wagte es sich ihnen in den Weg zu stellen. Nicht einmal unser Feldherr. Wir alle hatten Angst etwas Schlimmeres als den Tod zu erfahren. So rannten sie nun durch unsere Reihen und töteten jeden von uns. Niemand überlebte. Dabei waren wir in der deutlichen Überzahl. Allerdings waren sie mächtiger als wir und waren des Krieges geübt. So dauerte es nur einige Augenblicke bis unser gesamtes Heer niedergestreckt zu Grunde lag.
    Doch nun passierte etwas was ich niemals vergessen werde. Als alles um mich herum tot war und ich mir dessen ebenfalls bewusst war, standen sie vor mir, die "Acht".
    Sie verschonten mich, allerdings nur um der Welt zu erzählen was an jenem Tage vorgefallen war. Jeder Mensch im Land sollte wissen, dass niemand sie aufhalten könne.
    Und ich tat wie mir geheißen wurde..."
    (Auszug aus: Im Antlitz der Hölle von Marcuis Panore "Legionär", geschrieben zur Zeit seiner Heilung nach schwerem psychischen Schäden)

    Dies war nur ein Bespiel für die Macht die sie inne hatten. Schlachten gab es viele, und keine konnte sie niederstrecken. Nur einmal. so lehren uns die Geschichten soll es einen Kampf gegeben haben, welcher sie fast erledigte. Auch hierzu fand man in den Archiven eine Quelle:

    "...hier standen wir also. Schweiß gebadet und noch immer vor Furcht zitternd angesichts dessen, was wir gerade eben gesehen haben. Es waren Anblicke die wir niemals vergessen werden, selbst im Tode nicht. Ich wusste, dass schwarze Magie grausam sein kann, aber ich habe niemals etwas so teuflisches gesehen, wie diese Schlacht. Nach und nach wich allerdings unser Schock und unsere Apartheit dem Wissen gesiegt zu haben. Ja wohl wir hatten es geschafft, das Licht hat gesiegt. Alle Höllenkreaturen lagen vor uns im Dreck...tot...ihre Seelen dorthin zurückgeschickt woher sie einst kamen. Alle Söldner, aller Untoten, alle Monster waren erledigt und wir standen immer noch. Jawohl dies war ein glorreicher Tag. Das Böse gebannt und versiegelt, die "Acht" zerschlagen. Wir, ja Wir haben den Frieden wieder hergestellt..."

    (Auszug aus einem Tagebuch, gefunden vor den Ruinen des trockenen Mondlichtes)

    Zeitgleich schrieb ein Magier, welcher durch die Augen eines Vogels die Schlacht verfolgte folgende Zeilen:

    "...tiefe Freude erfüllte mich als ich dies sah, sie waren besiegt, das Böse zerschlagen. Es würde wieder Frieden einkehren. Voller Glück wollte ich losrennen, losrennen und jedem diese frohe Kunde mitteilen. Alle sollten wissen, dass nun das Zeitalter des Schreckens nun endlich ein Ende hatte..."

    (es fehlen einige Zeilen)

    "...sie standen da...sie waren noch am Leben, wie kann dies möglich sein? Ich habe gesehen, wie sie verloren und wie sie geschlagen worden sind. Ja ich sah ihren Tod mit eigenen Augen. Und nun waren sie wieder da und standen alleine auf dem Schlachtfeld, ohne eine Armee hinter sich. Nur sie selbst, jedoch standen sie immer noch einer Tausend-Mann starken Armee gegenüber. Ich hatte Hoffnung, dass diese tapferen Recken den "Acht" immer noch das Leben nehmen könnten. Düstere Spannung lag in der Luft...niemand rührte sich.
    Allerdings konnte ich mit den Augen dieses Adlers weit sehen und ich sah, wie der erste der "Acht" an seinen Rücken fasste und zwei Äxte hervorholte. Diese Äxte waren gewaltiger als alles was ich je in meinem Leben sah, sie strahlten etwas Böses aus. Auch die anderen Sieben zogen ihre Waffen und beschworen fürchterliche Kreaturen. Zauber wurden gesprochen und es wurde sich scheinbar vorbereitet. Bald standen sie in einem Meer aus schwarzem Dampf. Diese Narren, sie mögen so mächtig sein wie sie wollen, doch tausenden Männer haben sie nichts entgegen zu setzen. Doch was ist das? Keine Furcht zeichnete sich auf ihren Gesichtern ab, mehr Freude und Zufriedenheit. Es begann. Sie wagten es wirklich. Sie griffen an. Es war schon fast ein lustiges Bild wie diese Handvoll Männer auf diese Armee zustürmte. Dies ist wahrlich der Untergang des Bösen, sie haben keine Chance. Sie waren wahnsinnig geworden. Anstatt vor Furcht zu schlottern rannten sie Laut lachend auf die Lichtritter zu..."


    (Auszug aus: "Das Böse in meinen Augen" von Virius Mori ,Gelehrter der Stadt Laksy.)
    (Später wurde diese Schlacht das Massaker der Tausend genannt, denn die damals angerückte Lichtarmee wurde niemals wieder gefunden, nur ihre Ausrüstung war noch vor Ort)

    Man sieht, es wurde viel unternommen sie aufzuhalten. Tausende ließen ihr Leben um den Frieden wieder herzustellen, Vergebens. Die Raubzüge gingen weiter, der Schrecken und die Furcht nahmen kein Ende. Es vergingen Jahre des Mordens und der Brandschatzung. Die Menschen lebten zu dieser Zeit ohne Hoffnung oder Aussicht auf bessere Zeiten, zu absolut war die Herrschaft der "Acht".
    Viele Schlachten wurden noch geschlagen und viele Intrigen geplant, jedoch erfolglos.
    Es schien, als ob wirklich nichts und niemand diese Zeiten bessern sollten. Ja sogar der Tod selbst fürchtete sich vor ihnen, welches ihnen ein vermeidlich endloses Leben schenken sollte. Mütter weinten bei der Geburt ihrer Kinder, nicht aus Schmerzen sondern aus Mitleid ihr Kind in so eine Welt geboren zu haben.

    Doch wie oft ist etwas von außen her unbesiegbar und verletzlich von innen?
    Und so sollte es geschehen. Nach Jahrzehnten des Todes und der Verzweiflung, wollte einer der "Acht" mehr, mehr Macht als alle seiner Kameraden. Er sah wie die Macht seiner Freunde immer größer wurde, während er sich mehr und mehr mit sinnlosen Festgelagen und Liebeslust beschäftigte. Er fühlte wie seine Macht schwand. Doch er wollte das Absolute. Und der einzige Weg dies zu erreichen war, den Bund zu brechen. Den Bund, welcher Jahre lang nicht nur die Welt in Angst und Schrecken hüllte, sondern auch der Bund der Jahre lang die tiefe Freundschaft jener "Dämonen" symbolisierte.
    So geschah es nun, der Verrat sollte perfekt gemacht werden. Er sollte geschehen wenn sie am verwundbarsten wären.
    Dieser Zeitpunkt kam und Bedeutete das Ende des Bundes der "Acht".

    Es war im Jahre Deanon, dem 12. des Jahres, als die "Acht" Pläne schmiedeten wie sie die stärker werdenden Truppen des Lichtes im Norden und Osten zerschlagen sollten. Es wurde lange Zeit gerätselt, welche die beste Strategie sei, und man kam zu dem Punkt, dass es sicherer wäre wenn sich ein jeder der "Acht", mit seiner Bataillon, jeweils zu einem der sieben Unruheherde des Gegners aufmachen würde.
    Dies war die Gelegenheit für den Verräter, eine Chance die so niemals wieder kommen würde und es begann mit der Lüge, er fühle sich nicht wohl und würde deshalb die Position des Verteidigers innehaben wollen. Da es ohnehin nur Probleme an sieben Fronten gab war diese Strategie beschlossene Sache. Sieben der Acht ritten bereits im Morgengrauen davon und ließen den Verräter zurück. Nichts ahnend. Sie verschwendeten keinen Gedanken daran getäuscht worden zu sein, warum auch? Sie kannten ihn ihr Leben lang, alles standen sie zusammen durch. Seit Kindesbeinen an waren sie unzertrennbar, dem entsprechend war das Vertrauen unerschütterlich.

    Der Verräter wusste, dass es nun an der Zeit war seinen Plan zu vollenden. Doch vorher sollte er noch ein letztes Mal gen Himmel schauen. Er versank in Gedanken, Gedanken an alte Tage, in denen es keinen Krieg gab. Nur die acht Freunde und ihr unbeschwertes Leben. Und es rollten Tränen über sein Gesicht.
    Der Mond schien hell in jener Nacht, heller als gewöhnlich, und seine Tränen brachen das Licht des Mondes.
    Er wusste es war Zeit, Zeit zu handeln. So stieg er nun in die Katakomben der Palmir Festung, der Residenz der "Acht", zu dessen Schutz er auserkoren war.
    Jeder seiner Schritte viel ihm schwer, denn er wusste, dass das was er tun würde die Grundfeste der Welt erzittern lassen sollte. Doch er hielt es für das Richtige, geblendet von der Macht und alten Erinnerungen.
    Tief unten, in den Katakomben, stand er vor seinem Ziel, einem Becken aus tiefroter Flüssigkeit, Blut. Es war das Blut der "Acht", und eine unheimliche Kraft ging davon aus. Der Verräter wusste um die Macht des Blutes und er wusste sollte es vernichtet werden, würde auch das vernichtet werden, wozu es erschaffen würde. Den Bund der "Acht".
    Leise kamen Worte uralter Sprache über seine Lippen. Worte voller dunkler Magie. Über sein von Schatten getrübtes Gesicht rannen weitere Tränen, während das Blut begann zu kochen. Es brodelte und floss über den Rand des Beckens.

    Zur selben Zeit, standen seine alten Kameraden inmitten einer Schlacht, jeder focht seine eigene. Zum ersten Mal in der Geschichte der "Acht" standen sie alle auf verschiedenen Schlachtfeldern. Und sie kämpften wie sie es immer taten, blutrünstig und furchtlos. Niemand wurde verschont. Die Macht jener Kämpfer schien wie zu jeder Zeit unantastbar zu sein. Und die Schlacht war so gut wie gewonnen, an jeder Front.

    Mit jedem Tropfen Blut das aus dem Becken vergossen wurde, wurde der Verräter sich seiner Tat mehr und mehr bewusst. Er konnte nicht fassen was er getan hatte und die Kraft verließ ihn. Er sackte zusammen und ihm wurde bewusst, dass durch diesen Eingriff in die Bande der "Acht" deren Kräfte auf ein Minimum reduziert werden sollten. Er spürte es, er spürte wie ihn das Leben verließ. Er hatte den Willen zum Leben verloren. Er empfand nichts anderes als Scham und Reue für seine Tat, er begriff geblendet worden zu sein und wollte es rückgängig machen doch es war zu spät.
    Als er seine Schwarze Seele langsam aus seinem Körper entweichen sah waren seine letzten Worte, voller Trauer angesichts seiner Tat. Er flüsterte nur noch seinen letzten Worte "Meine Freunde es tut mir Leid, bitte überlebt", und er sank tot zu Boden.

    Der Krieger mit den Äxten stand auf dem Schlachtfeld und hörte eine Stimme in seinem Kopf, es war eine Entschuldigung. Jemand bittet um Verzeihung. Er spürte, tief in seiner Seele etwas zerbrechen, einen tiefen Schmerz, welcher so stark war das er nicht mehr die Kraft besaß weiter zu kämpfen. Um ihn herum tobte der Kampf weiter, doch er realisierte es nicht mehr, er hörte aus weiter Ferne Todesschreie gefallener Soldaten. Er konnte nicht erkennen ob es seine Männer waren oder die feindlichen.
    Sein Wille war gebrochen, er war zu nichts mehr fähig. Ihn verließen die Kräfte, er wurde sogar zu schwach seine Äxte aufrecht zu erhalten. Sie fielen mit einem Donner zu Boden, welcher die Erde erschüttern ließ. Er wusste er würde sterben, sollte er nun nicht handeln. Und so sammelte er seine letzten Kräfte und war in Rauch aufgelöst. Einfach verschwunden und ins Exil getrieben. Seine Männer ihren Schicksal überlassend war er verschwunden. So wie seine Kameraden. Jeder spürte, dass es vorbei war und es geschah bei jedem auf dieselbe Weise. Sie sammelten ihre Kräfte und verschwanden.


    So ging ein Zeitalter zu seinem Ende. Die "Acht" waren gebrochen und verstreut, jedoch nicht tot.....

  2. #2
    Level 6
    Registriert seit
    14.04.2010
    Beiträge
    241
    -----------------


    Re: BlutRausch - Eine Blutlinie

    --Platzhalter für Teil II--

  3. #3
    First Expedition
    Registriert seit
    21.04.2010
    Beiträge
    474
    -----------------


    Re: BlutRausch - Eine Blutlinie

    Iiih das is ja garnet TERA.

    Warst du nicht bei 7? Alter ihr verwirrt mich alle. Ich nenn' euch jetzt Wildecker Herzbuben.. Blutrausch, 7, Regnum. WTF? Klärt mich bitte auf xD

  4. #4
    Level 10 Avatar von Eikju
    Registriert seit
    10.04.2010
    Ort
    Fürth
    Beiträge
    598
    -----------------


    Re: BlutRausch - Eine Blutlinie

    Zitat Zitat von KeksX
    Iiih das is ja garnet TERA.

    Warst du nicht bei 7? Alter ihr verwirrt mich alle. Ich nenn' euch jetzt Wildecker Herzbuben.. Blutrausch, 7, Regnum. WTF? Klärt mich bitte auf xD
    Es wurde hier und in diversen anderen Foren schon zich mal erklärt, aber gerne nochmal für dich.

    Blutrausch UNGLEICH VII UNGLEICH Regnum

    Ich war damals ein Mitglied von der Gilde Blutrausch gewesen. Es war eben eine gaaanz normale Gilde, wie bei WoW meine Gilde "Azeroths Klingen" oder in Warhammer Online die Gilde "Concecrati Cruci Crani", oder in Ragnarok Online "Sturmschwingen" oder in.... na du weißt schon.

    Ich war eben in einer Gilde und da ich Aion nicht mehr spiele, genausowenig wie WoW, Ragnarok... usw. bin ich nicht mehr in dieser Gilde.

    Nun habe ich mich - aufgrund meiner Erfahrung mit immer schlechter werdenden Leadern - dazu entschlossen, meine Erfahrung aus Spielen wie WoW, Aion, Ragnarok, Warhammer Online... usw. auszunutzen und meine eigene, unabhängige und neu gegründete Gilde - welche noch nie in einem MMORPG exisitert hat - mit komplett neuen Mitgliedern, Strukturen, Bildern etc. zu gründen!

    Es ist einfach eine Gilde die von mir gegründet wurde und hat nichts mit Regnum Gaming, nichts mit BlutRausch, nichts mit Azeroths Klingen, nichts mit Sturmschwingen und nichts mit Concecrati Cruci Crani zu tun.

    Warum uns immer wieder einzelne Personen fragen: "Hey Eikju - ist deine Gilde nicht die von Blutrausch?" bzw. "Hey Eikju, gehört VII nicht zu Regnum" weiß ich ehrlich gesagt nicht.

    Der einzige Grund den ich mir hierfür erklären kann ist der, dass ich ganz zu Beginn mit dem Leader "Spoil" in den Konflikt geraten bin, da er einzelne Mitglieder von mir abwerben wollte bzw. mir vorgeworfen hatte, dass der Gildenposten "Ratsmitglied" von der damaligen Gilde "Blutrausch" und allgemeine Netiquetten (IN DER ICH NUR MITGLIED WAR) abgekupfert gewesen seien.

    Weder Lupios, noch Spoil, noch Pensan oder GizMo sind Mitglieder der Gilde VII, da dies - nochmals wiederholt - eine komplett neu gegründete, unabhängige Gilde ist, die mit all der Vergangenheit nichts zu tun hat.

    Zusammengefasst: Bin ein normaler Spieler, der in bereits einigen Gilden war und für Tera eine eigene Gründen wollte, namens VII.

    Nun zum Thema BlutRausch und Regnum Gaming.

    Soweit mir bekannt ist, hat sich die damalige Legion "Blutrausch" in Aion aufgelöst. Regnum Gaming hat in ihrer Vorstellung geschrieben, dass sich die damalige Elite von Blutrausch zusammengetan hat und ihre "noobs" - wie sie ihre Mitspieler nannten - aussortiert hatten. Somit könnte man sagen, dass die damalige Gilde namens "Blutrausch" nun "Regnum-Gaming" heißt.

    Diese sind nun aber wiederum aus Tera ausgestiegen, weil ihnen der Publisher "Frogster" nicht gefällt und werden Guild Wars II spielen. Folglich also nicht mehr in Tera vertreten.

    Hoffe ich konnte dir weiter helfen und das Thema endgültig klären.

    Lg. Eikju

  5. #5
    First Expedition
    Registriert seit
    21.04.2010
    Beiträge
    474
    -----------------


    Re: BlutRausch - Eine Blutlinie

    Zitat Zitat von Eikju
    Hoffe ich konnte dir weiter helfen und das Thema endgültig klären.
    Im Prinzip war nur die letzte Hälfte relevant, weil ich das davor ja schon wusste. Aber danke nochmal für die Erklärung .

  6. #6
    First Expedition
    Registriert seit
    19.05.2010
    Ort
    Oranienburg
    Beiträge
    386
    -----------------


    Re: BlutRausch - Eine Blutlinie

    Ich find es auf jedenfall eine tolle Geschichte Bin gespannt wie es weiter geht

    Spielt ihr mit dem Feuer, könnte es euch verbrennen.
    Doch spielt ihr mit meinen Gefühlen, werden die Flammen euch verzehren.

    Bitte unterstütz uns mit einem kleinen Klick auf diesen Link!

Lesezeichen

Lesezeichen

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •