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  1. #1
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    [Story] Sarthya - Hymne von Blut und Eisen

    OOC: So mal vorweg, das ist nur ein kleiner Auszug, einen größeren Teil gibt es bei uns im Gildenforum, also los bewerben (kleiner Scherz, das sollte natürlich nicht der Hauptgrund sein zu uns zu stoßen :P)! Wie schon gesagt ist das nur ein kleiner Teil (und sogar mitten aus dem Geschehen gegriffen, d.h. davor und danach gibt es schon Text :3), auch solltet ihr euch nicht wundern wieso einige Sachen etwas... nunja vielleicht verwirrend sind, teils bin ich noch selbst verwirrt, teils ist die Geschichte auch noch nicht fertig. Ich hoffe trotzdem ihr habt Spaß beim lesen der 2 Abschnitte, insgesammt gibt es bisher schon 5, ihr seht es gibt schon etwas, aber noch immer nicht genug. Uff wenn ich erst mal fertig bin kann ich vllt einen Roman daraus machen und ihn für viel Kohle... ich schweife vom Thema ab, viel Spaß beim lesen!



    Sarthya - Hymne von Blut und Eisen

    Eine grüne Wiese erstreckt sich vor mir, von Blumen und Sträuchern bedeckt und einige Tiere die wild hin und her toben sind zu sehen. Langsam gehe ich ein paar Schritte, das Gras fühlt sich weich an, nur einige kleine Steinchen stören das Gefühl von Ruhe und Geborgenheit, doch das macht mir nichts aus, ich gehe weiter und schaue mich um. Im Tal vor mir erstreckt sich eine Gebirgskette nach Norden, am Fuße liegt das kleine Dorf Ordon, meine Heimat, mein Zufluchtsort. Der Rauch der Schmiede und Bäckerei steigt sanft in den Himmel und verweht. Ein großer See im Süden und die angrenzenden Felder versorgen das Dorf mit Nahrung und vollenden das Bild der Edylle. Ich atme tief ein und der Duft von den Blumen und der Erde erschaffen einen Geruch von Freiheit und Grenzenlosigkeit in mir. Ich verspüre den Drang loszurennen und bevor ich den Gedanken zuende geführt habe tragen mich meine Füße flink über die Wiese. Der Wind streichelt meine Wangen, die Sonne wärmt meint Gesicht, ich werde immer schneller, kann nicht stoppen, das Gefühl ist zu schön. Eine kleine Mauer liegt mir im Weg und mit einem gekonnten Sprung gleite ich über sie hinweg, doch noch mitten im Flug verzerrt sich mein Gesicht und ein Schrei ist zu hören, ich falle einige Meter und lande in einem kleinen Teich. Wasser und Schlamm umgeben mich, in einer ruckartigen Bewegung schnellt mein Kopf aus dem Wasser, ich schnappe nach Luft und blicke mich hastig um, links und rechts neben mir ragen zwei Steine aus dem Wasser. "Huuh, das war knapp!", langsam atme ich aus,"Das hätte auch schiefgehn können", ein leises Lachen entweicht meinen Lippen, der Versuch mich aufzurichten scheitert an einem mit Algen bedecktem Stein und ich setze mich undgewollt mit einem lauten Platscher zurück in das Wasser. Da sitze ich nun, durchnässt und mit Schlamm bedeckt, ein kleiner Seufzer wird von dem lauten Quacken eines Frosches übertönt der spöttisch auf einem Stein vor mir sitzt. Er guckt mich mit seinen riesigen Augen an und quackt ein letztes mal bevor er sich direkt neben mir ins Nass stürzt und mir erneut Wasser ins Gesicht spritzt. Was wohl die Jungen aus dem Dorf für diesen Anblick hergeben würden, ich schaue langsam an mir herunter und betrachte meine durchnässten Kleider, mit Scham bedecke ich meine Brüste, die wie zwei Hügel hervorstechen und mein Gesicht bekommt einen roten Schimmer. Ein erneuter Versuch aufzustehen bringt Erfolg mit sich und ich blicke mich erneut um. Der Teich ist etwas tiefer gelegen in einem... ich denke man kann Loch sagen und es führt wohl nichts daran vorbei das ich noch dreckiger werde beim Herausklettern. Entschlossen stemme ich erst meine Hände in die Hüften und beginne den Aufstieg nach einem knappen Nicken, doch auf halber Höhe entdecke ich eine kleine Mulde in der Wand, ich löse vorsichtig meinen Griff und fahre mit meiner Hand hinein, ich kann deutlich eine dünne Schnur oder Faden spüren, doch sie wird von einem Stein bedeckt. Ich ziehe meine Hand heraus und versuche näher an die Mulde zu kommen, zwei Versuche auf einem Stein Halt zu finden scheitern doch zum Schluss finden meine Füße Halt und ich blicke neugierig in die kleine Einhöhlung. Die Schnur ist eigentlich eine Kette, mit einem schnellen Griff hebe ich den Stein hoch und ziehe an ihr, mit erstauntem Blick mustere ich mein Fundstück. Eine silberne Kette an der ein Amulett hängt, "Doch bevor ich mich genauer damit befasse muss ich hier erst mal raus", ein kleiner Hall ertönt und ich schaue mich um, dass Amulett verschwindet in meinem Gewand und ich setze meine Reise gen Oben fort. Meine Hand greift einen Ast, vermutlich von einem Busch und ich ziehe mich mit einem Ruck aus dem Loch. Schnell schaue ich mich um und gehe sicher das mich niemand in dieser Situation sieht, erneut erröte ich und Bedecke meine Scham. Ich stehe rasch auf und rette mich hinter einem großen Stein vor den Blicken anderer, langsam hole ich das Amulett hervor und betrachte es genauer. Ein kleiner Saphir ist in der Mitte eines silbernen Ovals eingelassen, einige Ornamente runden den Anblick ab und mit einem breiten Grinsen streife ich mir die Kette über, stolz sitze ich da und halte meinen kleinen Schatz in der Hand, welcher in der Mittagssonne funkelt. Ich bleibe noch sitzen, einige Stunden, die Vögel leisten mir mit ihrem Gesang Gesellschaft und die Nacht bricht an. Ein kleiner Blick nach unten und ein Nicken später bin ich schon wieder auf dem Weg ins Tal, meine Kleider sind trocken und das Amulett schmückt meinen Hals.
    Ich betrete das Dorf, die Straßen sind schon leer, ich sollte mich wohl lieber beeilen.
    "Na Sarthya, mal wieder einen kleinen Ausflug gemacht?", ertönt es hinter mir, ich drehe mich um und Alphons, der stämmigste Mann im ganzen Dorf und der wohl beste Schmied in der Umgebung grinst mich mit seinem rußverschmierten Gesicht an. Er putzt seine Hand an seiner ebenso dreckigen Lederschürze ab und reicht sie mir zur Begrüßung, ein wenig zurückhaltend erwiedere ich seine Geste. "Ja, war oben in Febron, sollte einige Felle für meine Mutter holen, waren aber noch nicht fertig", verschmitzt lächel ich ihn an und als ich mich grade wieder umdrehen wollte packt mich seine kräftige Hand an der Schulter. "Und was ist mit deiner neuen Kette?", mit einem breiten, wohl auch etwas übertriebenem, Grinsen ziehe ich das Amulett vorsichtig hervor und zeige es seinen begierigen Augen, "Hehe, das hätte ich beinaaahe vergessen... hehehe." Seine Hand umschließt das Metal und mustert das Schmuckstück von allen Seiten, "Scheint ein wertvolles Stück zu sein, woher haste das?" Das Amulet entgleitet seiner Hand und landet sanft an dem Ort wo es hingehört, meiner Brust. "Ähhhm... ich habs gefunden, auf dem Weg zurück von Febron!" Hastig drehe ich mich um und renne los, "Machs gut Alphons, es ist spät, meine Mutter wartet bestimmt!" Ein unsicheres "Ja... sicherdoch" ertönt und ich höre nur noch eine schwere Tür hinter mir zuschlagen. An dem Haus meiner Eltern angekommen atme ich tief durch, vorbereitet auf das Kommende öffne ich langsam die Tür und trete ein.



    Das Zwitschern der Vögel weckt mich sachte aus dem Schlaf. Meine Augen öffnen sich, einige Sonnenstrahlen fallen durch einen Spalt zwischen den Vorhängen am Fenster und ich halte meine Hand schützend vor mein noch verschlafenes Gesicht. Ich strecke mich gemütlich und schmunzel sanft, Mutter war zum Glück nicht böse das ich gestern erst so spät heim kam. Meine Füße setzen auf dem Holzboden auf und ein leichtes Knarren ist zu hören. Erneut strecke ich meine Arme in die Luft und gähne, im nächsten Moment geht die Tür auf und meine kleine Schwester Paleia steht im Türrahmen. "Guten Morgen, Schwesterherz, gut geschlafen?", ihr Mund verformt sich zu einem breiten Grinsen und ihre kleinen Füße laufen sogleich auf mich zu. Ein lautes Rumpeln, "Wahhhh... sachte Pali, du sollst doch nicht so stürmisch sein, nicht das du dich verletzt!", ich erwider ihr Lachen und setzte sie sanft neben mich aufs Bett, welches sie eben in wenigen Sekunden mit einem Sprung gekonnt verwüstet hat. Ich drücke ihren Kopf sanft an meine Brust, streiche ihr mit der Hand durchs Haar und flüstere ihr sanft ins Ohr: "Und, was gibts zum Frühstück?" Mit einem wilden Ruck löst sie sich meinem Griff und schnellt aus der Tür, ein lautes Lachen ist zu hören, "Finds doch heraaaauuuus!". Ich seufze leise in mich hinein und stehe dann langsam auf, mit einigen gekonnten Griffen binde ich mein Haar zusammen und verlasse mein Zimmer.
    Ein lauter Knall ertönt aus der Küche gefolgt von einem Aufschrei, im nächsten Moment fliegt der kleine Körper meiner Schwester aus der Tür vor mir gegen die Wand. Sie kann sich einen Moment lang auf den Füßen halten, sackt dann jedoch blutverströmt zusammen. "Neiiin!", mit einem großen Schritt stürze ich auf sie zu und greife ihren warmen leblosen Körper,"Was ist passiert Pali?", ihre glasigen Augen starren mich an, eine Träne ziert ihre Wange, eine weitere fällt langsam auf ihr Gesicht herab. Ein schmerzerfüllter Schrei entweicht meinen Lippen, ich presse sie fest an mich, meine Finger krallen sich an ihren Kleidern fest, meine Tränen landen in einer tiefen Wunde die ihren Rücken ziert. Das Blut fließt über unser beider Haut, vermischt mit Tränen, in Disharmonie mit dem Krächzen welches ich von mir gebe. Ein weiterer Knall aus der Küche, Holzsplitter und Funken bedecken das Schaubild. Ich blicke empor und sehe Tod und Verzweiflung durch die Tür vor mir. Unser Haus steht in Flammen, hinter dem Rauch ist nur noch mehr Feuer und die Schreie der Dorfbewohner dringen an mein Ohr. Ein blaues blitzen zieht sich durch die scharlachroten Flammen, blecherne Schritte kommen langsam näher, bis der Rauch das enthüllt was meine Schwester ermordet hat. Der metallerne Kopf eines Argons streckt sich langsam durch die Tür, mein Gesicht ist angstverzerrt, ich brülle laut in das Chaos hinein, packe meine Schwester fest an den Armen und renne taumelnd davon. Zu sehr schmerzt der Verlust als das ich daran denken könnte einen Fuß vor den anderen zu setzen. Die Hintertür am Ende des Ganges gibt schnell nach und als ich gerade das Chaos welches ich eins Heim nannte verlies, bringt eine Explosion das letzte Holz zum splittern und ich werde mitsammt dem Körper meiner Schwester auf den Boden geschleudert. Langsam öffne ich meine Augen, meine Hand greift wie von selbst die meiner Schwester, doch bevor ich die Kraft finde mich aufzurichten und weiter zu rennen geht ein Zucken durch den Leichnahm meiner Schwester, meine Augen weiten sich und ich schreie auf. Blut spritzt mir ins Gesicht und der Arm meiner Schwester löst sich von dem einstigen Gebilde welches die Götter als meine kleine Pali erschufen. Ihr Schädel liegt auf dem Boden verteilt, ebenso der Rest ihres Körpers, geziert von einem blau leuchendem Streithammer. Ich schließe meine Augen und fange an zu rennen, meine Hand umklammert weiter die meiner Schwester und Tränen durchnässen mein Gesicht nur noch mehr. Ein brennender Schmerz zieht sich durch meine Oberschenkel und ich stürze zu Boden. Hastig versuche ich meine Flucht fortzusetzen, doch ich versage. Ich drehe mich um, die verkohlten Stümmel meiner ehemaligen Beine liegen vor mir. Eine gleißende Feuerzunge schnellt auf mich zu und meine Arme folgen jenem Schicksal. Plötzlich sehe ich meinen Körper an mir vorbeirollen, ich bin enthauptet, mein Leben geht zur Neige. Meine Sicht verschmimmt und das letzte was ich in Gedanken fassen kann sind die blitzenden Augen des Argon.

    OOC: So, das war dann der kleine Ausschnitt und wer denkt das es nicht noch schlimmer werden kann... lasst euch überraschen, ich habe schon immer gerne etwas..öhmm... geistig kranke Charaktere gespielt, daher reicht mir das noch nicht aus, ich brauche mal wieder ein richtiges Wrack, mein letzter Char war mir viel zu normal :P. Wer jetzt denkt ich hätte einen an der Klatsche... problem?
    Hoffe die Geschichte hat euch trotz... einiger loser Körperteile doch noch gefallen
    Achja, schreibt ruhig euer Feedback, den nächsten Teil der Geschichte gibts wennse fertig ist, vllt auch eher als Download damit es hier nicht so voll wird.

    Mailadresse meines Klassenmeisterposten, wer Fragen oder ähnliches hat kann sich hier gerne melden:
    Berserker@Gilde-VII.de

  2. #2
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    Re: [Story] Sarthya - Hymne von Blut und Eisen

    Zitat Zitat von sephism
    OOC: So, das war dann der kleine Ausschnitt und wer denkt das es nicht noch schlimmer werden kann... lasst euch überraschen, ich habe schon immer gerne etwas..öhmm... geistig kranke Charaktere gespielt, daher reicht mir das noch nicht aus, ich brauche mal wieder ein richtiges Wrack, mein letzter Char war mir viel zu normal :P. Wer jetzt denkt ich hätte einen an der Klatsche... problem?
    Hoffe die Geschichte hat euch trotz... einiger loser Körperteile doch noch gefallen
    Achja, schreibt ruhig euer Feedback, den nächsten Teil der Geschichte gibts wennse fertig ist, vllt auch eher als Download damit es hier nicht so voll wird.

    Geschichte ist klasse... wenigstens sehe ich das so. Wie immer im Leben nun aber ein aber *grien*

    Geistig kranker Charakter?.... Nun denn meine Geschichte in kurzform.

    Geboren in der nähe eine Schlachtfeldes. Eine Marketenderin brachte mich zur Welt. Sie konnte nichts besseres mit mir anfangen als mich liegen zu lassen, in der nähe des Schlachtfeldes. Blutbesudelt wurde ich gefunden von Wilden, aufgezogen und ernährt..... kämpfen kann ich nicht gut, schlachten sind mir zu wieder, duelle ein greul.... aber einer schönen Maid aufzulauern, von hinten, mit meiner alten Schlächteraxt, das kann ich, ehrlich.

    OOC: Wehe es sagt wer das ist krank!! *lach*

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