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  1. #1
    Level 4 Avatar von Targonne
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    [Story] Vom Jüngling zum Krieger

    Turlak ist ein kleines Dorf der Aman in Arobera weitab von jeglicher größeren Zivilisation. Die Aman gehen hier ein bescheidenes einfaches Leben nach, doch unter ihnen wachst ein Aman heran der diesem Dasein nicht ausreicht. Der junge Targonne liebte die Geschichten seiner Vorfahren und will die Wunder von Arobera selbst erleben. Alle drei Monate reist ein menschlicher Händler nach Turlak um mit dem Einheimischen Geschäfte zu machen. Zum Schutz wird der Händler von einem Krieger begleitet. Targonne war sofort begeistert von Menchi den Krieger. Dieser prahlte jedes Mal mit seinen zwei Schwertern um die weiblichen Aman zu betören, doch war er dabei wenig mit Erfolg gesegnet. So kam es das Menchi und Targonne sich anfreundeten und Menchi im bei jedem Besuch in der Schwertkunst unterrichtete.
    Es vergingen viele Monate und Targonne wurde immer geschickter mit den Waffen. Wenn Menchi mit dem Händler unterwegs war übte Targonne unermüdlich weiter, er hatte in einer Ruine zwei verrostete Schwerter gefunden und damit trainierte der Tage ein Tag aus. Er wollte Menchi beim nächsten Besuch mit einem neuem selbst ausgedachtem Schwerthieb überraschen um ihm zu zeigen das aus ihm ein richtiger Krieger werden kann.

  2. #2
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    „Ausweichen nach links“ schrie Menchi. Targonne reagierte und wich so dem Holzstab aus. Damit war das aufwärmen beendet.
    „Menchi lass uns kämpfen ich bin soweit“ forderte Targonne seinen Mentor heraus.
    Menchi lächelte smart, immer wieder versuchte sein Schüler sich zu behaupten doch hatte er noch einen langen Weg vor sich.
    „Na gut auf geht’s“ kurz darauf kreuzten sich die Klingen. Menchi war deutlich überlegen, aber er Konzentrierte sich nicht völlig auf den Kampf. Da versuchte Targonne seinen Hieb und Menchi gelang es im allerletzten Moment den Volltreffer abzuwehren. Aus seiner Schulter drang umgehend Blut hervor. Targonne hatte es geschafft seinen Mentor zu schlagen, er fühlte sich stark.
    „Ja Treffer nun bin ein Krieger wie Ihr.“ Jubelte Targonne.
    „Ach Du Hinterwälder du bist noch Grün hinter den Ohren.“ Entgegnete Menchi ihm. Nun erblickte Targonne das Blut an der Schulter.
    „Was bedeutet noch Grün hinter den Ohren, Menchi? Fragte Targonne nun mit sorgvollem Blick. Targonne war geschickt und schon ein guter Kämpfer, aber er stammt aus einem zurückgebliebenen Ort und wusste oft nicht was Menchi meinte.
    Menchi holte Luft und ließ sich nichts mehr anmerken.
    Abwinkend sagte er „Das ist so was wie eine Auszeichnung“ und dann ließ er Targonne stehen und ging davon.
    Targonne strahlte über das gesamte Gesicht und schmiedete umgehend Pläne.

  3. #3
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    Targonne´s Tatendrang war nicht mehr aufzuhalten er marschierte der Sonne entgegen mit der Hoffnung hinter dem nächsten Hügel, Fluss oder Feld ein Wunder zu erleben. Doch das Wunder blieb aus, der Tag verstrich und die Dämmerung brach an. Der Krieger Lehrling wollte bereits Rast machen als er ein Feuer erblickte. Es war ein Lagerfeuer und an diesem saßen Personen. Drei Hochelfen in Roben oder mit Lederrüstung gekleidet und ein Castaner ebenfalls mit leichten Leder bekleidet. Die Gruppe unterhielt sich und einer der Hochelfen wirkte Magie um mehr Feuer zu entfachen. Es war ein einfacher Zauber doch Targonne hatte keine Ahnung von Magie und war begeistert. Mit diesen Leuten wollte er Abenteuer erleben und ganz Arobera durchstreifen. Als Targonne nah genug herangekommen war grüßte er die Gruppe.
    „Grüße Ihr Helden habt ihr an eurem Feuer noch ein Platz für ein jungen Aben....“ Targonne konnte seinen Satz nicht zuende bringen. Eine weibliche Hochelfe rollte ein Pergament zusammen und sprang mit einer unglaublichen Geschwindigkeit dem Krieger entgegen, als sie direkt vor ihm stand hielt sie ihm die Pergamentrolle ans Kinn. Targonne sah sein kurzes Leben in Bildern vor seinem geistigem Auge vorbei huschen und erwartete sein Tod durch einen Zauberspruch oder sonst was. Doch dazu kommt es nicht, die Elfe versetzte den Jüngling mit einem Fragegewitter ins staunen.
    „Wie ist dein Name? Meiner ist Kaya. Du scheinst ein Krieger zu sein ich bin Bogenschützin. Was machst du hier? Wie gefällt dir dieser Teil von Arobera ?“ Dabei hielt sie die Pergamentrolle abwechselnd Targonne uns sich selbst ins Gesicht.
    „Kaya nun lass doch den Mann erst mal zu Wort kommen.“ Unterbrach der Castaner die Hochelfe.
    „Mein Namen ist Attack und das sind meine Gefährten Hochelfe Kaya die Bögenschützin, Hochelf Geazeiten und Hochelf Ashoka sind beides Mystiker.“ Führ er fort.
    „Mein ... Name ....ist... Targonne.... aus Trulak ich bin ..... ein Krieger.“ stammelte Targonne.
    Der junge Krieger wurde freundlich am Lagerfeuer begrüßt und durfte sich zu den Abenteuern gesellen. Aus den Gesprächen erfuhr er das Attack ebenfalls mit dem Bogen kämpfte. Geazeiten musste Kaya immer wieder unterbrechen sonst wäre der Abend nur mit Fragen geendet. Ashoka erzählte das die Gruppe von einem Dorfkältesten beauftragt wurde um ein Steinmonster zu erledigen. Das Dorf lag einen halben Tagesmarsch entfernt und die Bewohner hatten Angst vor dem Steinmonster das an den Ausläufen der Gebirgskette aufgetaucht ist.
    Targonne drängte so lange bis die Gruppe einwilligte ihn mitzunehmen.
    In dieser Nacht träumte der kleine Krieger von einer heldenhaften Schlacht gegen das Ungetüm.

  4. #4
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    Unter strömenden Regen wachte Targonne auf, doch das war ihm egal heute wird er ein richtiges Abenteuer erleben und sich als Krieger beweisen. Die Gruppe brach nach einem kurzen Frühstück in Richtung Norden auf, nach einer Weile war in der Ferne das Gebirge zu erblicken. Targonne wurde von Minute zu Minute aufgeregter, ganz im Gegenteil der Rest der Gruppe. Die Helden bereiten sich gedanklich schon auf den schweren Gegner vor und war deutlich ruhiger.
    „Vorsicht ab hier kann es gefährlich werden.“ Attack prüft kurz die Karte und zeigte dann in Richtung Nordwesten.
    „Hier entlang und haltet euch bereit.“
    „Targonne im Kampf musst du dafür sorgen dass das Monstrum uns nicht angreift. Lenk es ab damit wir unsere Zauber und Pfeile abschiessen können.“ Geazeiten schwör den jungen Krieger ein.
    „Einverstanden.“ Targonne war bereit.
    Die Suche ging weiter, doch nirgends war der Gegner zu finden. Die Gruppe machte Rast und Targonne lehnte sich an einen großen breiten Felsen. Plötzlich bebte die Erde und der Felsen bewegte sich. Targonne sprang erschrocken zur Seite und sah wie die Hochelfen und der Castaner Kampfhaltung einnahmen. Der Fels richtete sich auf und nun erkannte Targonne das es sich um das gesuchte Steinmonster handelte. Der junge Amani starte nach oben, der Koloss war fast dreimal so groß wie er. Das Wesen holt mit seiner steinernen Hand aus, Targonne versucht sich in Sicherheit zu bringen, aber vor lauter Angst konnte er sich kein Stück rühren. Da traf ihn der Fels und der Krieger spürte noch kurz wie er durch die Luft flog, als der sein Körper nach zirka 6 Metern wieder auf dem Boden aufschlug war er bereits Tod.

    Erst Funken dann weißes Licht und auf einmal schlug Targonne die Augen wieder auf. Es schnappte nach Luft und blickte schreckhaft um sich, da berührte hin eine Hand auf der Schulter. Es war der Mystiker Ashoka, dieser hatte den Amani gerade wieder ins Leben zurück gerufen. Die Gruppe hatte sich, nachdem der Krieger gefallen war, zurück gezogen und abgewartet bis der Felsen sich wieder beruhigt hatte. Nun saßen die Heldengruppe in sicherer Entfernung zusammen und versorgten ihre Wunden.

  5. #5
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    In der Ferne erklang ein Geräusch erst leise dann stets lauter. Die Gruppe lauschte und Kaya entschied plötzlich „Pferde! Das müssen mehrere Pferde sein.“
    Nun erkannte Targonne es auch, die Reiter konnten nicht mehr weit sein. Hinter einer Anhöhe erblickten die Abenteurer ein Banner. Es kam wie das Geräusch immer näher, die Elfen erkannte auf dem Banner einen Löwen und die Ziffer VII. Nun müsste jeden Augenblick der erste Reiter über den Hügel kommen, jedoch ein Pferd war weit und breit nicht zu sehen. Ein würdevoller Reiter (ohne Pferd) galoppierte auf die Heldengruppe zu, gefolgt von einem Menschen in gebückter Haltung der bei jedem Schritt zwei Kokosnusshälften zusammenschlug, so dass ein Geräusch wie bei einem reitendem Pferd erklang. Immer mehr „Reiter“ und „Knappen“ erschienen direkt hinter dem ersten Gespann.
    „Prrrrr, die gesamte Legion HALT.“ Schrie der Anführer und sein Knappe antwortete mit einem gequälten „Huuhhuhhh“
    So erklang es in der gesamten Schlange, einem „Prrrrrr“ folgte ein „Huuhuhuhu“.
    Wie auf Kommando ohne das irgendjemand etwas sagte taten die Reiter als ob sie von einem Pferd abstiegen und die Knappen führten die Pferde zur Seite um eine Rast einzulegen.
    „Wie sind die Gilde VII meine Name ist Eikju.“ der Anführer stellte sich lautstark vor.
    „und dies ist Lunara, der hier ist Kahn, Tscheckinger,....,....,....,...“
    Targonne war durch einen Schmetterling abgelenkt und bekam die restlichen gefühlten 100 Namen nicht mit.
    Wie nicht anders zu erwarten übernahm Kaya das vorstellen der anderen Seite und so verstrich einiges an Zeit.

    Der Abend brach an und die gesamte Truppe schlug ihr Lager auf. Bei gebratenem Schwein beschloss man am nächsten Morgen geschlossen gegen das Steinmonster zu kämpfen.

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